Wissenswertes und Tipps über/für alte Tomatensorten





Zitat zum Thema samenfeste Sorten und Hybriden:
„Der Schwund des Genpools ist ein drängenderes Problem als der Klimawandel.“

Ein guter Tipp:
Petersilie als Unterpflanzung bei Tomaten wird eine braunfäulehemmende Wirkung zugeschrieben.





Wissenswerte Zusammenhänge:
-Der Zuckergehalt in den Tomaten nimmt bei größerem Pflanzabstand zu, da mehr Assimilate zur Verfügung stehen.
-Die ersten Früchte an einer Pflanze besitzen einen höheren Zuckergehalt als sie später reifenden.
-In den Sommern hinein nimmt der Säuregehalt und die Haltbarkeit ab, während der Zuckergehalt steigt.
-Bei 18 bis 23C entwickeln Tomaten den besten Geschmack. Bei höheren Temperaturen werden sie saftiger, weniger fest und weniger haltbar.

 

Ein guter Tipp zur Bodenverbesserung
Als Bodenverbesserer und als Pflanzenstärkungsmittel ist „Kanne Brottrunk“ ein Geheimtipp unter Gärtnern. Er ist offiziell anerkannt und hat sich als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel einen Namen gemacht.
Kanne Brottrunk:
-Mischungsverhältniss 1:20 zur Bodenvorbereitung im Frühjahr und Bodenverbesserung im   
  Herbst
-Mischungsverhältniss 1:100 zum laufenden Gießen
-Mischungsverhältniss 1:10 gegen Pilzbefall nach jedem Regen
Info Stabtomaten:
Sie werden klassisch an Schnüren, Holz- oder Spiralstäben eintriebig aufgeleitet.
Dazu sollen die Pflanzen auf einen Haupttrieb ausgegeizt werden, kleinfrüchtige Sorten evtl. auf zwei bis drei.
Wegen der Fülle der Sorten teilt man sie nach der Fruchtgröße ein.
Salattomaten, Cocktailtomaten, Fleischtomate, Flaschentomaten
Info Ampel- oder Hängetomaten:
Sie werden nicht gestäbt.
Ihr Wuchs ist überhängend buschig, mehrtriebig und sie müssen nicht ausgegeizt werden.
Kultur aufgehängt in einer Blumenampel oder
in einem Topf der erhöht gestellt wird (z.B. Baumstammstück).
Erdvolumen des Topfes mind. 15l.
Info Buschtomaten:
Sind Sorten mit begrenztem, buschigem Wuchs, die nur nach Bedarf gestäbt
und nicht ausgegeizt werden.
Sie sind aufgrund ihres niedrigen Wuchses neben dem Anbau im Beet (regengeschützt) besonders für die Kultur in Töpfen oder Kübeln mit mind. 15l Volumen geeignet.
Info Wildtomaten:
Haben sehr schmackhafte, süße Früchte. Sie sind viel toleranter gegen Kraut- und Fruchtfäule als die üblichen Tomaten und können deshalb im Freiland ungeschützt angebaut werden. Die Nährstoffzufuhr ist gering. Sie wachsen buschig und die mehrtriebige Pflanze sollte am besten über ein Gerüst gelegt oder hochgebunden werden.
Vorteile einer Wildtomate:
-sie sind weniger krankheitsanfällig
-ihr Aromakonzentrat ist unübertroffen
-ihre Ernteperiode ist verlängert
-sie reifen schneller und früher
-Der Pflegeaufwand ist geringer.
-Sie sind freilandgeeignet
-Sie dienen als Veredlungsunterlage
-Ihr Genpool ist für die Zucht wichtig